Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Tödliche Distanz - Die Verschwörung

Rezension: Tödliche Distanz - Die Verschwörung





„Er fühlte, wie sein Herz klopfte. Dann führte er den Mauszeiger auf SENDEN. In dem Moment, als er die Taste drückte, spürte er, dass dies einen Stein ins Rollen gebracht hatte, den niemand mehr aufhalten konnte.“

Wie lange erträgt man eine Schande, bevor man handelt? Für die Gruppe, die sich „Wahre Freunde von Amerika“ nennt, ist der Zeitpunkt gekommen: Die neugewählte erste Präsidentin der USA muss sterben. Doch es gibt nur einen Attentäter, der ein Komplott dieser Größenordnung planen und durchführen kann. Einen Mann, der zu den meistgesuchten Verbrechern der Welt gehört, dessen Namen niemand kennt und der in Geheimdienstkreisen nur „das Phantom“ genannt wird. Von all dem ahnt die deutsche Kriminalkommissarin Linda Pieroth noch nichts, als sie bei der Festnahme eines Mafiabosses die Waffe zückt …

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Jochen Frech, geboren 1967, war fünf Jahre lang Angehöriger eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei und stand mit internationalen Anti-Terror-Spezialisten, Soldaten des britischen Special Air Service und Angehörigen des israelischen Geheimdienstes Mossad in Kontakt. Nach einem anschließenden Studium an der Polizeihochschule war er als Fachlehrer und Leiter der Sportbildungsstätte der Polizei des Landes Baden-Württemberg tätig; heute arbeitet er in der Führungsgruppe einer Bereitschaftspolizeidirektion und widmet sich, wann immer es ihm sein Dienst erlaubt, dem Schreiben von Kriminalromanen und Thrillern.
(Quelle: dotbooks.de)


 „Tödliche Distanz – Die Verschwörung“ von Jochen Frech ist der erste Teil einer Thriller-Reihe.

Eine Gruppe Amerikaner ist mit der neugewählten Präsidentin nicht einverstanden. Für sie gibt es nur die Möglichkeit einen Mord in Auftrag zu geben. Diesen kann aber nicht jeder durchführen. Zur gleichen Zeit: Linda Pieroth ist arbeitet bei der Krippo Offenburg und ist einem Mafiaboss auf den Fersen.

Linda Pieroth ist eine Ermittlerin aus Leidenschaft. Sie vertraut ihrem Gefühl und Gespür für die jeweilige Situation.
Braden McDermot ist einer der „Wahren Freunde Amerikas“ . Er und seine Verbündeten haben ein spezielles Bild von Amerika und wie es für sie sein soll. Die Präsidentin ist für sie eine Existenzgefahr.

Es gibt nicht den oder die Protagonisten.  Es gibt 3 Handlungstränge, die jeweils andere Charaktere in den Mittelpunkt stellen. Alle Charaktere sind gut durchdacht und wirken glaubwürdig. So kann man sich als Leser schnell mit ihnen vertraut machen und lernt sie kennen.

Die Geschichte spielt mal in Kuwait, mal in Amerika, in Deutschland und Italien. Dabei hat man als Leser nicht das Gefühl aus der Handlung und dem Ort gerissen zu werden und in einen neuen reingestopft zu werden.
Jochen Frech schafft es jeden Handlungsstrang mit dem Ort zu verbinden, so dass man sich sofort auskennt und auch die jeweilige Mentalität mitbekommt.

Der Schreibstil des Autors ist sehr packend und spannend. Man ist sofort im Geschehen, es wird kein Blatt vor den Mund genommen und man kann sich in die Situation reinversetzten. Also alles was es für einen Thriller braucht.
Da Die Handlung in diesem Band nicht abgeschlossen ist, fehlt natürlich der Höhepunkt und der Thrill an sich. Doch dieser Start ist großartig und macht Lust auf mehr!

Das Cover zeigt das Weiße Haus und wirkt ziemlich düster. Dies passt auch zur Geschichte.

Ja es war wieder das Cover! Es schreit nach Thriller, finde ich. Jochen Frech hat eine tolle Art zu schreiben. Auch wenn ich manchmal bei der Ausdrucksweise gestockt bin und dachte „Darf man es wirklich so schreiben?“, aber es passt zur Geschichte. Somit hat es mich nicht wirklich gestört. Es war packend und spannend, sodass ich gespannt bin wie es weiter geht!

Es gibt 5 von 5 Wölfen!





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