Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Riley - Das Mädchen im Licht

Rezension: Riley - Das Mädchen im Licht



 Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich - den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit ...

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Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihren Serien »Evermore« und »Soul Seeker« stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.
(Quelle: randomhouse.de)





„Riley – Das Mädchen im Licht“ von Alyson Noel ist der erste Teil der Riley – Reihe.
Riley landet nach einem Autorunfall mit ihren Eltern im Himmel oder besser gesagt ins „Hier“. Doch sie hängt noch sehr an der Welt. Vor allem weil ihre große Schwester den Unfall überlebt hat. Im Hier findet sie sich einfach unwohl, auch an dem Tag an dem sie in die Schule soll.  Es ändert sich erst mit ihrem Auftrag.

Riley ist zwölf und erzählt von ihrem Leben im Hier. Ihr leben ist fast so wie auf der Erde, aber eben nur fast. Zwar ist das manifestieren von Dingen wie Kleidung, Möbel etc. total toll, aber ihre Schwester fehlt ihr, generell das Leben auf der Erde. Riley muss jetzt lernen im Hier zu leben und ihre Bestimmung zu finden.
Sie sagt klar was sie denkt, Regeln versucht sie zu umgehen. Kurz gesagt geht sie mit ihren 12 Jahren ihren Weg. Auch wenn sie damit ab und an auf die Nase fällt, aber für ihre Bestimmung als Seelenfängerin kommt ihr das zu Gute.

Alyson Noel vermeidet zwar Wörter wie Himmel oder das Jüngste Gericht, aber sie verwendet diese Elemente. Es zeigt eine Möglichkeit auf, wie es nach dem Tod sein könnte. Es geht nicht darum, für seine Fehler zu büßen. Sondern darum seine Bestimmung endlich zu leben.

Trotz der Kürze vermag das Buch den Leser zu fesseln und ihn zum Nachdenken anzuregen. Was könnte meine Bestimmung sein? Was hindert mich daran? Wie sieht das Leben nach dem Tod für mich aus?





Auch hier konnte ich dem Schreibstil von Alyson Noel gut folgen und war sofort drin im Geschehen. Doch musste ich hier viel nachdenken. Nicht über das Buch, aber über Themen, die es anschneidet. Es war spannend, witzig und Riley hat sich sofort einen Platz im Herzen ergattert. Es war nur etwas zu kurz für mich.

Dafür gibt es 4 von 5 Wölfen.




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